Javier Milei lobt Papst Franziskus und betont seine Bedeutung in Argentinien
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Javier Milei lobt Papst Franziskus und betont seine Bedeutung in Argentinien

Argentiniens Präsident Javier Milei hat seine Reise durch Israel, den Vatikan und Italien mit einem exklusiven Interview abgeschlossen, in dem er seine Begegnung mit Papst Franziskus hervorhebt und öffentlich anerkennt, dass sich seine Meinung über ihn geändert hat. Während des Präsidentschaftswahlkampfs hatte Milei sich für seine Aussage entschuldigt, dass der Papst „der Vertreter des Bösen auf Erden“ sei. In diesem Interview geht Milei jedoch noch weiter und behauptet, dass Franziskus die „wichtigste“ Person in Argentinien ist.

In einem anderen Teil des Interviews erwähnt Milei auch seine Praxis des Judentums, obwohl er katholisch ist. Darüber hinaus legt er seine ideologische Position dar und betont eine der Hauptideen, die er beim Weltwirtschaftsforum in Davos präsentiert hat: Er betrachtet den Staat als eine kriminelle Vereinigung. Nach Milei besteht der Staat aus einer Gruppe von Politikern, die das Gewaltmonopol nutzen, um den privaten Sektor zu berauben, was bei ihm tiefen Verachtung hervorruft.

Vor dem Interview traf sich Milei mit Papst Franziskus im Vatikan und traf anschließend den italienischen Präsidenten Sergio Mattarella in Rom. Beide Staatschefs vereinbarten, eine neue Phase in den bilateralen Beziehungen einzuleiten und Signale des Vertrauens für Investitionen zu senden. Er hatte auch ein Treffen mit der rechten Führerin Italiens, Giorgia Meloni, mit der er im Dialog eine große Übereinstimmung zeigte.

Es ist offensichtlich, dass Mileis Standpunkt während seiner Auslandsreise an Dynamik gewonnen hat, und seine Anerkennung der Bedeutung von Papst Franziskus in Argentinien spiegelt eine bedeutende Veränderung in seiner Wahrnehmung wider. Dies wird nicht nur seine Beziehung zur katholischen Kirche, sondern auch sein öffentliches Image und seine Herangehensweise an sein Amt als Präsident beeinflussen.

Häufig gestellte Fragen:

1. Wer ist Javier Milei?
Javier Milei ist der Präsident von Argentinien und hat kürzlich eine Reise nach Israel, den Vatikan und Italien unternommen.

2. Welche Meinungsänderung äußerte Milei über Papst Franziskus?
Milei gab öffentlich zu, dass er seine Meinung über Papst Franziskus geändert hat und ihn nun als die wichtigste Person in Argentinien betrachtet.

3. Welche ideologische Position vertrat Milei beim Weltwirtschaftsforum in Davos?
Milei betrachtet den Staat als eine kriminelle Vereinigung, die das Gewaltmonopol nutzt, um den privaten Sektor zu berauben.

4. Mit wem traf sich Milei während seiner Reise?
Milei traf sich mit Papst Franziskus im Vatikan, dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella in Rom und der rechten Führerin Italiens, Giorgia Meloni.

5. Was vereinbarten Milei und die Staatschefs, mit denen er sich traf?
Die Staatschefs vereinbarten, eine neue Phase in den bilateralen Beziehungen einzuleiten und Signale des Vertrauens für Investitionen zu senden.

Definitionen von Schlüsselbegriffen:

– Sumo Pontífice: Bezeichnung für den Papst der katholischen Kirche, der als oberster Führer der Institution gilt.
– Weltwirtschaftsforum in Davos: Jährliches Treffen von politischen und wirtschaftlichen Führungskräften in der Schweizer Stadt Davos, um über wirtschaftliche und soziale Themen zu diskutieren.

Verwandte Links:

– Präsidentschaft von Argentinien
– Vatikan
– Italienisches Außenministerium